DBM-Regelwerk

1 Veranstalter

1.1  Veranstaltervoraussetzungen

Erfahrung in der Organisation einer Veranstaltung.

  • Woher kommt die Erfahrung (kurze Beschreibung der Erfahrung)?
  • Schriftliches Veranstaltungskonzept (stichpunktartig):
    • Beschreibung der Veranstaltung
    • Beschreibung des Veranstaltungsteams (Anzahl Helfer, Moderation)
    • Begründung, wieso Interesse an einem DBM-Lauf besteht
    • Beschreibung des Veranstaltungsortes
    • Beschreibung der Rennstrecke (Bilder, Karte)
  • Veranstaltungstermine sind mit dem DBM-Komitee vor Weihnachten des Vorjahres abzusprechen.
  • Die Wettbewerbsstrecke muss für die Meisterschaft geeignet sein (Absprache mit DBM-Komitee).
  • Gesamte Verantwortung über Teilnehmer, Besucher und Gegenstände liegen beim Veranstalter.
  • Sichere Rennstrecke (Unebenheiten! Breite!) mit ausreichend Auslaufzone, Absperrung und genügend Platz für Zuschauer (siehe Skizze „DBM-Wettbewerbsstrecke“).
  • Zeitmessanlage wird von der DBM gestellt und aufgebaut.
  • Teilnahme an der Kurzausschreibung lizenzfreier DMV-Motorrad-Beschleunigungswettlauf im Rahmen der DBM (Deutsche-Blechroller-Meisterschaft).
  • Beachtung des aktuellen DBM-Regelwerkes.
  • Benutzung der DBM-Zeitmessanlage (siehe Ansprechpartner / Komiteemitglieder).
  • Beachtung der aktuellen DBM-Klassen.
  • Nutzung der Onlinenennung über deutscheblechrollermeisterschaft.de wird aus zeitlichen Gründen bevorzugt.
  • Bei Durchführung des Doppel-KO-Systems gelten die dafür üblichen Regeln.
  • Zulassung durch das DBM-Komitee.
  • Für einen zügigen Rennablauf ist eine separate Rückfahrstrecke/-spur für die Teilnehmer vom Ziel zum Start ratsam. Alternativ kann ein Qualifying oder eine Pulk-Rückfahrt durchgeführt werden.
  • Anbringung von DMV-Fahne und Banner im Startbereich und beim Siegerpodest.
  • Rettungswagen organisiert durch Veranstalter.

1.2 Veranstalterhaftpflichtversicherung

Der Veranstalter muss eine Veranstalterhaftpflicht- und Besucherunfallversicherung abschließen.

Empfohlen werden dabei die Rahmenverträge des DMV-Versicherungsbüros.

1.3 DBM- Wettbewerbsstrecke

Bei einer eventuellen Verkürzung oder einem Ausfall der Zeitmessanlage wird bei einem nicht eindeutigen Rennausgang der Lauf wiederholt.

1.4 Voraussetzungen für die Rennstrecke

  • Rennstreckenlänge 150m oder 200m (100m)1,
  • Bei ungeeigneten Wetterbedingungen kann die Strecke auf 150m/1001m verkürzt werden. In diesem Fall wird den Fahrern genügend Zeit für ein Setup Wechsel am Fahrzeug zur Verfügung gestellt (z.B. Regenreifen)
  • Der Veranstalter bzw. das DBM-Komitee behalten sich vor, bei extremen Wetterbedingungen, das Qualifying zeitlich zu begrenzen, oder das Rennen komplett abzusagen.
  • Rennstreckenbreite mind. 5,00 m = zwei Bahnen à 2,50 m durch Mittellinie getrennt.
  • Bremszone muss ausreichend sein, mind. Rennstreckenlänge.
  • Es wird empfohlen den Besucherbereich mit Zäunen von mind. 1,0 m Höhe abzusichern. Sicherheitsabstände sind der Skizze zu entnehmen.
  • Zwischen Rennstrecke und Zuschauerzaun muss ein Sicherheitsabstand von seitlich mind. 3,0 m sein.
  • Ein Rettungswagen muss bereitstehen.
  • Feuerlöscher und/oder Feuerwehrpersonal sollte bereitstehen.
  • Geeignetes Feuerlöschmittel muss im Start- und Zielbereich sichtbar bereitgestellt werden. Standort wird bei der Fahrerbesprechung angesprochen.
  • Streckenkürzung wird empfohlen, sobald die Gefahr von Aquaplaning besteht.
  • Rennleitstand sollte, wenn möglich vor und neben dem Startbereich (siehe Skizze) mit freier Sicht auf die Strecke und Teilnehmer positioniert werden.

1 Die Rennstreckenlängenregelung gilt nur in Ausnahmefällen und muss vorab vom DBM-Komitee genehmigt werden!

1.5 Rennablauf und Checkliste für Veranstalter (siehe auch Anhang zum Ausdrucken und Abhaken!)

  • Veranstalterhaftpflichtversicherung beim DMV-Versicherungsbüro beantragt.
  • Veranstaltung als Kurzausschreibung an die DMV-Sportabteilung geschickt.
  • Genehmigung vom Besitzer des Veranstaltungsortes eingeholt.
  • Rettungswagen und Feuerwehr oder Feuerlöscher und Ölbindemittel an Start und Ziel organisiert.
  • Toiletten für Zuschauer/Teilnehmer organisiert.
  • Niederschlag- und windgeschützter „Rennleitstand“ (LKW oder Anhänger) für die Rennleitung organisiert und diese vor der Startlinie mit freier Sicht auf die Teilnehmer und auf die gesamte Wettbewerbsstrecke positioniert (zeitgerecht Aufstellen, sehr wichtig für den Aufbau der Zeitmessanlage).
  • Im Anmeldebereich müssen Technik (Strom, PC, Drucker), Schreibgelegenheit vorhanden sein.
  • Die Strecke exakt auf 150m (100m)1 oder 200 m vermessen, Startlinie, insbesondere der Lichtschrankenbereich, Ziellinie markieren. Ziellinie deutlich sichtbar markiert (mehrere Querstreifen hintereinander über die Fahrbahn).
  • Die Vermessung der Strecke sollte rechtzeitig erfolgen, damit der allgemeine Aufbau der Zeitmessanlage am Renntag nicht verzögert wird.
  • Die Vermessung sollte auf der linken und rechten Seite Fahrbahnseite unabhängig erfolgen, damit die Rechtwinkligkeit der Ziellinie gegeben ist.
  • Die Startlinie (Lichtschrankenbereich) ist, sofern möglich, mit Wachskreide zu markieren.
  • Sicherheitsbestimmungen/Kommissar/Einweiser für Rennablauf organisiert.
  • Absperrgitter gemäß Zeichnung „DBM-Wettbewerbsstrecke“ aufgebaut.
  • Alle Zufahrtsstraßen zur Rennstrecke abgesperrt.
  • Rettungsgasse (Notfallweg) für Einsatzfahrzeuge geschaffen.
  • Fahrerlager, Zuschauerbereich, Start- und Vorstartbereich gut abgegrenzt und ausgeschildert.
  • Fun-, Prototypen- oder andere nicht DBM-Klassen müssen vom Veranstalter beim DBM-Komitee angemeldet werden.
  • Freies Training (mit Zeitmessung aber ohne Wertung): Im Zeitraum des freien Trainings können die Fahrer letzte Probefahrten auf der Rennstrecke durchführen und technische Abstimmungen an ihren Fahrzeugen machen. Aufgrund des für das Rennen abgeschlossene Versicherungsschutz dürfen nur registrierte Fahrer und Fahrzeuge an dem freien Training teilnehmen.
  • Qualifying (mit Zeitmessung): Innerhalb des Qualifyings sollte jeder Fahrer in seiner Klasse eine gemessene Zeit fahren. Jeder Fahrer kann so oft fahren wie er will oder sein Fahrzeug es zulässt. Die besten 4 Fahrer (gemessene Zeiten) qualifizieren sich für die Finalläufe, bei denen dann im KO-System die Platzierungen in den jeweiligen Fahrzeugklassen gegeneinander ausgefahren werden.
  • Finalläufe: Bei den Finalläufen fahren nur die besten 4 Fahrer einer Fahrzeugklasse gegeneinander um die Platzierungen. Dabei gilt das Einfach-KO System.
  • Klassenreihenfolge für die Finalläufe wird bei der Fahrerbesprechung ausgelost. Ausgenommen Klasse Pro Sport und Best-of-All (BoA). Klassen Pro Sport und BoA findet am Ende der ausgelosten Klassen statt. Gastklassen können vom Veranstalter an jeder Position eingeschoben werden.
  • Der Klassenablauf für die Finalläufe muss gut sichtbar vor Beginn der Finalläufe ausgehängt werden. (Die Klassenreihenfolge für die Finalläufe wird bei der Fahrerbesprechung ausgelost. Außer die Klasse Pro Sport.
  • DBM-Regelwerk muss zur Einsicht bei der Anmeldung bereitliegen.
  • An der Rennstrecke dürfen sich keine anderen Fahrzeuge (z.B. Autos und Anhänger) befinden.
  • Nach der Veranstaltung ist der DMV Geschäftsstelle (Optional dem DBM Komitee) ein kurzer Veranstaltungsbericht (Pressemitteilung mit geeigneten und freigegebenen Fotos) sowie mindestens ein Foto der Veranstaltung zur Veröffentlichung zuzusenden.

Zeitplan Rennablauf

  • Der Nennbeginn erfolgt min. 2 Stunden vor der Fahrerbesprechung.
  • Eine Stunde vor der Fahrerbesprechung muss die Strecke frei sein, damit die Zeitmessanlage aufgebaut werden kann.
  • Der Rennbeginn erfolgt direkt, nachdem die Zeitmessanlage aufgebaut und in Betrieb genommen worden ist.

 Beispiel:

  • 08.00 – 09.45 Uhr techn. Abnahme/Nennung
  • 09.45 – 10.00 Uhr Fahrerbesprechung
  • 10.00 – 11.00 Uhr freies Training ohne Wertung
  • 11.00 – 14.00 Uhr Qualifying mit Wertung
  • 14.30 – 17.00 Uhr Finalläufe aller Klassen und BOA

Der Zeitplan muss spätestens 4 Wochen vor dem Renntermin auf der Veranstalterwebsite, DBM-Website, GSF-Website und dem DBM-Flyer einsehbar sein.

 1.6 Rennkommissar

Der Rennkommissar wird während der Fahrerbesprechung vom Komitee benannt. Er setzt die DBM-Richtlinien und evtl. Vorgaben des Veranstalters im Vorstart- und Streckenbereich durch. Er ist während des gesamten Rennbetriebs allen Fahrern und Zuschauern gegenüber weisungsbefugt. Der Rennkommissar benennt einen Vertreter, der sich in unmittelbarer Reichweite aufhalten soll, um Gegebenenfalls einspringen zu können.

1.7 Voraussetzungen

Teilnehmen kann jede Person ab dem 18. Lebensjahr, die über eine Rennunfallversicherung verfügt und diese bei Nennung vorweisen kann. Wir empfehlen die DMV- Mitgliedschaft und die damit zusammenhängende Rennunfallversicherung. Eine Tagesversicherung kann vor dem Rennbeginn bei der Fahrernennung abgeschlossen werden.

Die Teilnahme ist nur möglich, wenn der Laufzettel, der bei Anmeldung ausgegeben wird, komplett ausgefüllt ist. Inhalt dieses Laufzettels sind Nennung, Versicherungsschutz, Verzichtserklärung und technische Abnahme.

1.8 Schutzkleidung

Verpflichtend sind:

  • Lederhose + Lederjacke + Lederstiefel (mindestens knöchelhoch) oder
  • vergleichbare Textilschutzkleidung
  • Lederhandschuhe
  • Geschlossener Helm (Integralhelm)
  • Einteilige Rennkombi oder eine 2-Teiler Kombi (Leder oder vergleichbare Textilschutzkleidung)
  • Rückenprotektor
  • empfohlen werden Brustprotektor und die Verbindung einer 2-Teiler-kombi durch Reißverschlüsse

1.9 Fehlstartregelung / Fahrbahnkreuzung/ Vorstartbereich

  • Der Teilnehmer hat den Lauf beim zweiten Fehlstart verloren.
  • Verlässt ein Fahrzeug seine vorgegebene Fahrspur oder berührt die Mittellinie ist dieser Lauf als verloren zu werten.
  • Im Finale dürfen die Fahrzeuge einer aktuellen laufenden Klasse den Vorstartbereich nicht verlassen. Eventuelle Reparaturen müssen in Vorstartbereich durchgeführt werden. Verlässt ein Fahrzeug diesen Bereich, führt dies zu einer Disqualifikation in dieser Klasse.
  • Gentleman-Agreement ist ausschließlich im Finallauf einmal pro Teilnehmer erlaubt.
  • Die Lichtschranken im Startbereich dürfen während der Startsequenz nicht vom Fahrer mit seinem Fuss/Stiefel unterbrochen werden. Dies kann zur sofortigen Disqualifikation führen.
  • Anweisungen durch den Rennkommissar oder Rennleitung muss Folge geleistet werden.
  • Insbesondere im Vorstartbereich darf der Roller keine Flüssigkeiten verlieren bzw. dürfen auch keine Flüssigkeiten verschüttet werden, ggf. sind Unterlagen zu verwenden.

2 Fahrzeug

2.1 Klasseneinteilung

Eine Fahrer-Fahrzeugkombination kann max. in 2 Klassen starten, sofern der Roller dem Reglement dieser Klasse entspricht. Mehrfachnennungen eines Fahrers oder Fahrzeugs innerhalb einer Klasse sind nicht möglich.

Die Klassensieger nehmen am Best-of-All (BoA) Entscheid teil, ein Fahrer kann jedoch nur eine Klasse vertreten. Generell sind keine Wheelie Bars zugelassen. Der originale Abstand der Lenksäulenlagersitze muss beibehalten werden (ausgenommen Klasse Pro Sport).

Es dürfen ausschließlich zum Rahmen gehörige Motorblöcke oder als Ersatz konstruierte Motorblöcke mit unveränderten Abständen zwischen den Motor- und Antriebswellen verwendet werden (z.B. Malossi, Pinasco, SIP und BFA Motorgehäuse). Hubräume werden kaufmännisch auf volle Kubik gerundet.

Das DBM-Komitee behält sich vor, stichprobenartig Roller bzw. Motoren zu kontrollieren und ggf. Teile demontieren zu lassen.

2.2 Klassenanforderungen

Smallframe

  • Vespa „Smallframe “
  • Keine Strassenzulassung erforderlich
  • 180 ccm
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, BFA, …)
  • Originale Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse
  • Einlasssystem nur original oder Membran
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • NOS oder Kompressoraufladung verboten
  • Rahmen- und Radstand original
  • Sitzposition original. Eine Stange darf im Durchstieg montiert, aber nicht als Sitzfläche verwendet, werden
  • Reifenauswahl beliebig (z.B. Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen nicht verändert werden
  • Bodenfreiheit Geradeausfahrt min. 3 cm
  • Die Mitte der Lenkergriffe darf sich nicht vor und nicht unterhalb des oberen Lenkkopflagers befinden (keine Dragsterlenker)
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen

Smallframe Sport

  • Vespa „Smallframe “
  • Keine Strassenzulassung erforderlich
  • 265 ccm (z.B. BFA, Quattrini, Egig, DEA, …)
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, BFA, …)
  • Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse beliebig
  • Prototypeneinlasssysteme erlaubt
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • NOS oder Kompressoraufladung verboten
  • Rahmen- und Radstandverlängerung bis 1,29 Meter erlaubt
  • Sitzposition beliebig
  • Reifenauswahl beliebig (z.B. Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen nicht verändert werden
  • Bodenfreiheit Geradeausfahrt min. 3 cm
  • Lenker beliebig (z.B Dragsterlenker)
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen

Largeframe/Lambretta

  • Alle Vespa Largeframe & Lambretta Modelle
  • Keine Strassenzulassung erforderlich
  • 221 ccm (z.B. Malossi, Quattrini, Polini, Pinasco,…)
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, BFA, …)
  • Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse original
  • Einlasssystem nur original oder Membran
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • NOS oder Kompressoraufladung verboten
  • Rahmen- und Radstand original
  • Sitzposition original
  • Reifenauswahl beliebig (z.B. Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen nicht verändert werden
  • Bodenfreiheit Geradeausfahrt min. 3 cm
  • Lenker seriennah (kein Dragsterlenker)
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen

Largeframe/Lambretta Sport

  • Alle Vespa Largeframe & Lambretta Modelle
  • Keine Strassenzulassung erforderlich
  • 265 ccm (z.B. Malossi, Quattrini, BFA, Polini, Pinasco,…)
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, BFA, …)
  • Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse original
  • Prototypeneinlasssysteme erlaubt
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • NOS oder Kompressoraufladung verboten
  • Rahmen- und Radstandverlängerung max. 1,29 Meter
  • Sitzposition beliebig
  • Reifenauswahl beliebig (z.B. Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen nicht verändert werden
  • Bodenfreiheit Geradeausfahrt min. 3 cm
  • Lenker beliebig (z.B Dragsterlenker)
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen

Old School 

  • Alle Vespa SF und LF & Lambretta Modelle
  • Keine Strassenzulassung erforderlich
  • 221 ccm (z.B. Malossi 210, Polini 208, Zirri, Scauri, …)
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, …)
  • Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse original
  • Prototypeneinlasssysteme erlaubt
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • NOS oder Kompressoraufladung verboten
  • Rahmen- und Radstand original
  • Sitzposition original
  • Reifenauswahl beliebig (z.B. Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen nicht verändert werden
  • Bodenfreiheit Geradeausfahrt min. 3 cm
  • Lenker seriennah (kein Dragsterlenker)
  • Ausschließlich handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen

Streetracer & Streetracer Sport

Wichtig:

Die Streetracer Klasse ist für DBM-Neueinsteiger mit offiziell zugelassenen Straßenrollern gedacht. Gewinnt ein Fahrer in der Jahresmeisterschaft den ersten Platz in dieser Streetracer Klasse, ist eine Teilnahme in den folgenden Jahren in dieser Streetracer Klasse nicht mehr möglich. Diese Fahrer können dann in einer der anderen Klassen starten oder in der Streetracer Sport Klasse.

Strassenzulassung & Tauglichkeit:

Existieren während der technischen Abnahme Bedenken über die verbauten Komponenten und die Straßentauglichkeit des Fahrzeugs, darf der Fahrer diese Eintragungen freiwillig mithilfe der Fahrzeugdokumente (z.B. Fahrzeugschein) darlegen. Wird diese nicht möglich, kann das DBM-Komitee die Teilnahme in der Streetracer Klasse verwehren.

  • Alle Vespa (SF/LF) & Lambretta Modelle
  • Strassenzulassung erforderlich
  • Keine Hubraumbeschränkung
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, BFA, …). Umbauten an den Motorgehäusen sind erlaubt.
  • Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse beliebig
  • Einlasssystem nur original oder Membran
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Handelsüblicher Tankstellentreibstoff
  • NOS oder Kompressoraufladung verboten
  • Rahmen- und Radstand original
  • Sitzposition original
  • Reifenauswahl Straßen tauglich mit Profil (keine Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen nicht verändert werden
  • Bodenfreiheit Straßen tauglich
  • Lenker original (keine Dragsterlenker, es sei denn diese sind im Fahrzeugschein eingetragen)
  • Kurventauglichkeit (Auspuff darf nicht die Kurventauglichkeit behindern)
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen

Pro Sport

  • Alle Vespa & Lambretta Modelle
  • Keine Strassenzulassung erforderlich
  • Keine Hubraumbegrenzung und 1 und 2 Zylinder zulässig
  • Motorgehäuse original oder seriennahes Nachkaufgehäuse (Malossi, Pinasco, SIP, BFA, …), Umbauten an den Motorgehäusen sind erlaubt.
  • Stehbolzenabstände Zylinder und Gehäuse beliebig
  • Prototypeneinlasssysteme erlaubt
  • Kühlsystem am Motor (luft- oder wassergekühlt)
  • Treibstoff beliebig
  • NOS erlaubt bis 160ccm oder bei original Motorstehbolzenabständen
  • Rahmen- und Radstandverlängerung frei wählbar
  • Sitzposition beliebig
  • Reifenauswahl beliebig (z.B. Slicks)
  • Abstände der beiden Lenkkopflager dürfen verändert werden
  • Bodenfreiheit Geradeausfahrt min. 3 cm
  • Lenker beliebig (z.B. Dragsterlenker)
  • Keine externe Kühlung durch Gebläse z.B. Laubbläser oder Wasser z.B. Spritzflasche von außen 

Bei technischen Fragen, die das Regelwerk oder Motorkonzepte betreffen wendet Euch bitte an:

Portal.dbm@googlemail.com

2.3 Sicherheit (Fahrzeugcheckliste)

Das Fahrzeug muss die folgenden Sicherheitskriterien erfüllen:

  • Am Roller sind keine gefährlichen Gegenstände sowie scharfe Kanten oder Ecken.
  • Alle Teile am Fahrzeug sind sicher befestigt.
  • Der Roller verfügt über zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen mit ausreichender Bremsleistung.
  • Hinter- und Vorderrad sind mit intakten Stoßdämpfern und Federn ausgerüstet. Der Abstand zwischen Gabelholm und Vorderreifen muss voll ein gefedert mind. 10 mm betragen.
  • Der Roller verliert weder Getriebeöl, Treibstoff noch Kühlmittel. Insbesondere im Vorstartbereich darf der Roller keine Flüssigkeiten verlieren.
  • Die Auspuffanlage ist mit einem wirksamen Schalldämpfer ausgerüstet.
  • Sämtliche Anbauteile müssen im belasteten Zustand, auf ebener Fläche mind. 30 mm Abstand zum Boden haben.
  • Zudem muss sich das Fahrzeug auf ebener Fläche um mindestens 20° nach rechts und links neigen lassen, ohne aufzusetzen.
  • Die Benzinleitung/Steckverbindung muss mit Kabelbindern oder Schlauchschellen gesichert sein
  • Lüfterrad und Zündung sind durch Abdeckungen gegen hinter Greifen zu schützten.
  • Fahrzeuge aller Klassen, mit Ausnahme der Klassen Streetracer & Streetracer Sport, müssen mit einem sichtbar und auffälligen Abrissunterbrecherschalter (Not-Aus) für den Zündfunken und einem Überlaufbehälter für den Vergaser ausgestattet sein.
  • Der Tankdeckel muss fest und dicht verschließbar sein. Beim Starten darf kein Benzin austreten.

Es sind Auffangbehälter zu verwenden. (ausgenommen Klasse Streetracer & Streetracer Sport)

  • Der Tank ist fest mit dem Fahrzeug verbunden.
  • Fahrzeugänderungen wurden fachgerecht durchgeführt.

Die Technische Abnahme der Fahrzeuge findet nach der Anmeldung zum Rennen statt. Checkliste, welche bei der Anmeldung ausgegeben wird.

Sollten Mängel festgestellt und diese nicht behoben werden können, darf dieses Fahrzeug nicht am Rennen teilnehmen. Sollte während des Rennens ein technischer Defekt auftreten, so kann in gewissen Fällen der Lauf nach hinten verschoben werden. Die Verantwortung über den Zustand der Fahrzeuge und der Schutzkleidung tragen allein die Teilnehmer selbst und nicht der Veranstalter oder das DBM-Team.

3 Haftung

  • Die Teilnehmer nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil. Sie haften nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen über Verschuldungs- und Gefährdungshaftung für Schäden, die durch die Teilnahme an der Veranstaltung an Personen und Sachen verursacht worden sind.
  • Die Teilnehmer nehmen auf eigene Gefahr an den Veranstaltungen teil. Sie tragen die alleinige Verantwortung für alle von ihnen oder dem von ihnen und ihren Mitarbeitern oder Helfern benutzten Fahrzeug verursachten Schäden.
  • Teilnehmer erklären mit Abgabe der Nennung den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung (Training, Wertungsläufe etc.) entstehen, und zwar gegen:
    • den Veranstalter (inkl. dessen Vorstand),
    • die Sportwarte,
    • die Rennstreckeneigentümer,
    • den Deutschen Motorsport Verband
    • das DBM-Komitee,
    • Behörden,
    • Renndienste,
    • alle anderen Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen,
    • den Straßenbaulastträger, soweit Schäden durch die Beschaffenheit der bei der Veranstaltung zu benutzenden Straßen samt Zubehör verursacht werden,
    • die Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen aller zuvor genannten Personen und Stellen,
    • die anderen Teilnehmer (Bewerber, Fahrer, Mitfahrer), deren Helfer, die Eigentümer, Halter der anderen Fahrzeuge,
    • den eigenen Bewerber, den/die eigenen Fahrer, Mitfahrer (anderslautende besondere Vereinbarungen zwischen Bewerber/n, Fahrer/n, Mitfahrer/n gehen vor!) und eigene Helfer.
  • Außer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises – beruhen, und außer für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises – beruhen.
  • Der Veranstalter lehnt den Teilnehmern gegenüber, jede Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die vor, während und nach der Veranstaltung entstehen.
  • Die Teilnehmer verzichten für alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Unfälle oder Schäden auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen den Veranstalter und irgendwelche anderen Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen.
  • Die Teilnehmer verzichten auf alle Schadenersatzansprüche gegen den Straßenbaulastträger oder den Veranstalter, die durch die Beschaffenheit der bei der Veranstaltung benutzten Straßen samt Zubehör verursacht sein können. Es können keinerlei Ersatzansprüche geltend gemacht werden, die auf den Zustand der Straßen und Wege zurückzuführen sind.
  • Die Teilnahme an allen mit der Veranstaltung in Verbindung stehenden Aktivitäten erfolgt auf eigenes Risiko.
  • Den Anweisungen des Veranstalters und seiner Helfer ist unbedingt Folge zu leisten, ansonsten erfolgt Platzverweis.
  • Der Veranstalter behält sich das Recht auf Unterbrechung oder Abbruch der Veranstaltung auch ohne Nennung von Gründen vor. Eine Rückzahlung des Teilnehmerbeitrages ist nicht möglich.

Der Haftungsausschluss wird mit Abgabe der Nennung allen Beteiligten gegenüber wirksam. Er gilt für Ansprüche aus jeglichem Rechtsgrund, insbesondere sowohl für Schadenersatzansprüche aus vertraglicher als auch außervertraglicher Haftung und auch für Ansprüche aus unerlaubter Handlung. Stillschweigende Haftungsausschlüsse bleiben von vorstehender Haftungsausschlussklausel unberührt.

4 Registrierung/Nennung/Anmeldung/Technische Fahrzeugabnahme

Die Registrierung für die DBM kann per Email (nennung.dbm.@gmail.com) mit ausgefülltem Anmeldeformular erfolgen.

Für jeden Meisterschaftslauf ist eine Nennung notwendig (online oder vor Ort). Anmeldung und Technische Fahrzeugabnahme erfolgt durch den Rennkommissar und/oder seinen Vertreter. Für das Rennen angemeldet sind die Fahrer, welche die Startgebühr bezahlt haben.  Um unnötige Verzögerungen zu vermeiden werden die Fahrer gebeten, sich unbedingt Online zu nennen und die dann noch erforderliche schriftliche Anmeldung am Renntag vor Ort vorzunehmen. Nach der Anmeldung vor Ort kann der Roller nicht mehr gewechselt werden. Die Angaben werden bei der Anmeldung überprüft, da sie für die Moderation und die Ergebnisbereitstellung verwendet werden.

4.1 Angaben zum Fahrer

  • Vorname
  • Nachname
  • Geburtsdatum
  • Straße / Nr.
  • Ort
  • PLZ
  • DMV-Mitgliedsnummer (optional)
  • Bundesland
  • Land
  • Telefon (Mobiltelefon)
  • E-Mail
  • Personalausweisnummer

4.2 Angaben zum Fahrzeug

  • Rollermodell
  • Rollername
  • Motorblock
  • Zylinder
  • Vergaser
  • Auspuff
  • Hubraum
  • Leistung (Hinterrad)

4.3 Technische Abnahme

Die „Technische Abnahme“ ist zwingend notwendig, um die Sicherheit der Fahrzeuge und somit auch für den Fahrer und den Zuschauern zu prüfen und bestmöglich sicher zu stellen. Dafür wird eine Checkliste, von den vorher für die Durchführung festgelegten DBM-Komitee Mitgliedern, verwendet.

5 Meisterschaftswertung/Punkteregelung

Alle Rennen pro Saison gehen zunächst in die Wertung ein. Das bedeutet, dass ein Fahrer alle Rennen fahren kann, jedoch nur die vier besten Ergebnisse gewertet werden. Sollten mehr als fünf Rennen stattfinden, gibt es maximal zwei Streichergebnisse.

Bei drei Rennen pro Saison gibt es kein Streichergebnis!

5.1 Die Punkteverteilung der DBM-Meisterschaft

  • Platz: 12 Punkte
  • Platz: 9 Punkte
  • Platz: 7 Punkte
  • Platz: 5 Punkte
  • Platz: 4 Punkte
  • Platz: 3 Punkte
  • Platz:  2 Punkte
  • Platz: 1 Punkt

Haben zwei Fahrer am Ende der Saison in der Meisterschaftswertung die gleiche Zahl an Punkten eingefahren, so werden im nächsten Schritt die Gewinner anhand des Starterfeldes in Relation gebracht. Dazu werden für jeden Fahrer die gesamte Anzahl Teilnehmer, gegen die er sich durchgesetzt hat, ermittelt.

Berücksichtigt werden für die Relation:

  1. Alle Veranstaltungen
  2. Alle Teilnehmer eines evtl. Qualifyings in der entsprechenden Klasse
  3. Alle Teilnehmer der gewerteten Klasse

Der Gewinner ist, wer sich bei dem größeren Starterfeld in Abhängigkeit des Platzes (Relation) durchgesetzt hat.

Beispiel 1:

Ein 3. Platz bei insgesamt 75 Klassenteilnehmern ist höherrangig als ein 3. Platz bei 72 Klassenteilnehmern.

Beispiel 2:

Haben beide Fahrer an zwei gleichen Veranstaltungen teilgenommen und abwechselnd Platz 1 und Platz 2 belegt, ergibt sich für beide Fahrer die gleiche Anzahl Gegner. Entscheidend ist in diesem Fall die höhere Anzahl Gegner beim Erreichen des 1. Platzes.

Ist auch die Relation des Starterfeldes gleich, werden die Bestzeiten im Vergleich herangezogen. Dazu wird der Rückstand aus der Klassenbestzeit und der jeweiligen Teilnehmerzahl errechnet. Für die Gesamtwertung werden alle Zeitrückstände unter Berücksichtigung der Streichergebnisse addiert. Der Gewinner hat den niedrigsten Rückstand.

Beispiel 1: Der Fahrer mit der Tagesbestzeit von 13,500s erhält keinen Rückstand. Der Teilnehmer mit der persönlichen Tagesbestzeit von 14,000s erhält den Rückstand von +0,500s. Der Fahrer mit der Tagesbestzeit von 14,100s erhält den Rückstand von +0,600s.

Folgende Punkte beziehen sich grundsätzlich auf den Fahrer.

Ein gemeldeter Fahrer erhält nur dann Punkte, wenn er min. einen Wertungslauf in der jeweiligen Klasse mit einer gültigen Zieldurchfahrt beendet hat.

Scheidet ein Fahrer durch die Fehlstartregelung aus, erhält dieser ebenfalls nur Punkte, wenn mindestens ein Lauf mit gültiger Zieldurchfahrt beendet wurde. 

Wird ein Teilnehmer ohne gültigen Wertungslauf gestrichen, rutschen die nachfolgenden Teilnehmer in der Wertung nach.

Wird ein Finale durch die Fehlstartregel entschieden, muss der Finalist ebenfalls mind. einen gültigen Wertungslauf einbringen. Ist dies nicht gegeben, muss der Finalist einen gültigen Sololauf absolvieren, um sich als Gewinner zu qualifizieren.

Gibt es eine nachgewiesene Störung an der Zeitmessanlage, werden für die betroffene Klasse dieser Veranstaltung keine Zeitrückstände in der Jahreswertung erfasst.

Ein „Gentlemans Agreement“ ist nur noch ein Mal pro Fahrer während der Finalläufe um Platz 1 erlaubt!

6.2 Rennabbruch

Wird ein Rennen auf Grund schlechter Witterung, eines Unfalls oder anderen Gründen abgebrochen, wird wie folgt gewertet:

  • Bei einem Rennabbruch wird eine noch nicht zu Ende gefahrene Klasse nur dann gewertet, wenn bis zum Abbruch alle Teilnehmer einen gültigen Lauf absolviert haben.
  • Die Punktevergabe einer abgebrochenen Renn- Klasse erfolgt anhand der Gefahrenen Zeiten der jeweiligen Starter in dieser Klasse.
  • Eine Wertung der Klasse BoA, anhand der gefahrenen Tages Best Zeiten ist nicht möglich.

6.3 Einspruchsregelungen

Ein Einspruch muss bis spätestens zum Ende der Rennveranstaltung der entsprechenden Klasse schriftlich beim Rennkommissar eingereicht werden.

Dieser wird unmittelbar den Einspruch an das DBM-Komitee weitergeben, um den weiteren Vorgang zu entscheiden.

Hierbei ist zusätzlich ein Protest-Pfand in Höhe von 50 EUR zu entrichten. Sollte sich der Verdacht bestätigen bekommt der Protestierende das Geld zurück, falls nicht, gehen die 50 EUR an die DBM.

Einsprüche bezüglich der Technik werden direkt vor Ort bzw. nach dem Rennen überprüft.

Die DBM behält sich vor, das Ergebnis bzw. die Punktevergabe auf Grund eines Einspruchs im Nachhinein (nach Ende der Veranstaltung) zu korrigieren.

Eine vollzogene Siegerehrung stellt keinen Anspruch auf die Platzierung und die entsprechenden Punkte dar.

6 DBM-Komitee & DBM-Team

Das DBM-Komitee

Helge Wiese

  • Zeitmessung / Rennleitung
  • Technik der Ampelanlage
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Meisterschaftsehrung
  • Berichterstattung im GSF/ Facebook, Social Media
  • Technische Abnahme im Wechsel (mit Unterstützung)

Marc-Oliver Neumann

  • Abstimmung (Berichterstattung) mit DMV
  • Erstellen von Berichten für die DMV Zeitschrift
  • DBM-Regelwerkspflege
  • DBM-Kassenwart und Rechnungspflege
  • Technische Abnahme im Wechsel (mit Unterstützung)

Nico Gnisci

  • Abstimmung Veranstalter
  • Fahrzeugtechnik und Klassentauglichkeit
  • Meisterschaftspokale
  • DBM-Merchandising

Matthias Dahl

  • Zeitmessung / Rennleitung
  • Hard- und Software der Zeitmessanlage
  • Banner
  • Flyer-Rückseite
  • Technische Abnahme im Wechsel (mit Unterstützung)

Phillippe Mittelberger

  • Kontaktpflege zu den Sponsoren/Werbung
  • Meisterschaftswertung
  • Öffentlichkeitsarbeit / Neue Rennveranstaltungen
  • Meisterschaftsringe
  • Technische Abnahme im Wechsel (mit Unterstützung)

Alex Bonald

  • Webseite
  • Technische Abnahme im Wechsel (mit Unterstützung)

Corinna Fuss

  • Webdesign
  • Fotos und Videos
  • Einweisung Fahrer Startsequenz 

Jedem Veranstalter steht ein Platz im DBM-Team zu.

Die DBM wird durch die oben genannten Personen unterstützt, weitere Freiwillige sind jederzeit herzlich willkommen!

7 Änderungen für das Jahr 2026

  • Neue Fahrzeugklassenaufteilung und Wegfall der Klassen Nummern
  • Phillippe Mittelberger wird neues DBM-Komiteemitglied
  • Aufnahme Streetracer Sport Klasse für bereits erfolgreiche Streetracer Fahrer
  • Startreihenfolge wird bei allen außer Pro Sport ausgelost.

Anhang (Veranstalter-Checkliste)

  1. Veranstalterhaftpflichtversicherung beim DMV-Versicherungsbüro beantragt.

Erledigt?          _____________

  1. Veranstaltung als Kurzausschreibung an die DMV-Sportabteilung geschickt

Erledigt?        _____________

  1. Genehmigung vom Besitzer des Veranstaltungsortes eingeholt.

Erledigt? _____________

  1. Rettungswagen und Feuerwehr oder Feuerlöscher und Ölbindemittel an Start und Ziel organisiert.

Erledigt?          _____________

  1. Toiletten für Zuschauer/Teilnehmer organisiert.

Erledigt?          _____________

  1. Niederschlag- und windgeschützter „Rennleitstand“ (LKW oder Anhänger) für die Rennleitung organisiert und diese vor der Startlinie mit freier Sicht auf die Teilnehmer und auf die gesamte Wettbewerbsstrecke positioniert (zeitgerecht Aufstellen, sehr wichtig für den Aufbau der Zeitmessanlage).

Erledigt?          _____________

  1. Im Anmeldebereich müssen Technik (Strom, PC, Drucker), Schreibgelegenheit vorhanden sein.

Erledigt?          _____________

  1. Die Strecke exakt auf 150m (100m)1 oder 200 m vermessen, Startlinie, insbesondere der Lichtschrankenbereich, Ziellinie markieren. Ziellinie deutlich sichtbar markiert (mehrere Querstreifen hintereinander über die Fahrbahn).

Erledigt?          _____________

  1. Die Vermessung sollte am Vortag erfolgen, damit der allgemeine Aufbau der Zeitmessanlage am Renntag nicht verzögert wird.

Erledigt?          _____________

  1. Die Vermessung sollte auf der linken und rechten Seite Fahrbahnseite unabhängig erfolgen, damit die Rechtwinkligkeit der Ziellinie gegeben ist.

Erledigt?          _____________

  1. Die Startlinie (Lichtschrankenbereich) ist, sofern möglich mit Wachskreide zu markieren.

Erledigt?          _____________

  1. Sicherheitsbestimmungen/Sportwarte-Ordner/Einweiser für Rennablauf organisiert.

Erledigt?          _____________

  1. Absperrgitter gemäß Zeichnung „DBM-Wettbewerbsstrecke“ aufgebaut.

Erledigt?          _____________

  1. Alle Zufahrtsstraßen zur Rennstrecke abgesperrt.

Erledigt?          _____________

  1. Rettungsgasse (Notfallweg) für Einsatzfahrzeuge geschaffen.

Erledigt?          _____________

  1. Fahrerlager, Zuschauerbereich, Start- und Vorstartbereich gut abgegrenzt und ausgeschildert.

Erledigt?          _____________

  1. Fun-, Prototypen- oder andere nicht DBM-Klassen müssen vom Veranstalter beim DBM-Komitee angemeldet werden.

Erledigt?          _____________

  1. Klassenreihenfolge: Alle Klassen werden bei der Fahrerbesprechung ausgelost. Ausgenommen Pro Sport und BoA. Gastklassen können vom Veranstalter an jeder Position eingeschoben werden.

Erledigt?          _____________

  1. Der Klassenreihenfolge muss gut sichtbar ausgehängt werden. (Die Klassenreihenfolge wird bei der Fahrerbesprechung ausgelost. Außer die Klassen Pro Sport und BoA)

Erledigt?          _____________

  1. DBM-Regelwerk muss zur Einsicht bei der Anmeldung bereitliegen.

Erledigt?          _____________

  1. An der Rennstrecke dürfen sich keine anderen Fahrzeuge (z.B. Autos und Anhänger) befinden.

Erledigt?          _____________

  1. Nach der Veranstaltung ist der DMV Geschäftsstelle (Optional dem DBM Komitee) ein kurzer Veranstaltungsbericht (Pressemitteilung mit geeigneten und freigegebenen Fotos) sowie mindestens ein Foto der Veranstaltung zur Veröffentlichung zuzusenden.

Erledigt?          _____________